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22. Tag des neuen Jahres 3021



Mae govannen, holde Elbenprinzessin Laylia!

Ich soll dir herzliche Gr??e von deinen Bruder Legolas ausrichten. Er vermisst sehr, eure gemeinsamen Stunden. Heute fr?h, gleich nach Sonnenaufgang machte ich mich auf den Weg zu ihm, in der Hoffnung, dass er mir etwas mehr von dir berichten k?nnte. Leider war dem nicht so. Mir kam es vor, als w?sste er noch weniger als ich und ich verriet auch nicht mehr. Gandalf wird schon seine Gr?nde haben, warum er dies Geheimnis f?r sich beh?lt und ich m?chte ihm nicht seine Pl?ne kreuzen.
Trotzdem war es mal wieder eine besondere Erfahrung in der Gesellschaft eines Elben zu sein, welcher auch noch dein Bruder ist. Wir sprachen ?ber dies und jenes, ?ber die R?ckkehr Boromirs , ?ber den Krieg und das Warten auf den gro?en Angriff.

Gegen Vormittag dann, bin ich zur Mauer des 1. Ringes gegangen um meinen Dienst anzutreten, doch konnte ich Jaromir nirgends erblicken. Er h?tte schon l?ngst da sein m?ssen, doch es war nur Beregond zu sehen. Ich ging zu ihm. "Herr Beregond, habt Ihr den Herrn Jaromir heut schon mal gesehen?" fragte ich ihn.
"Nein." Antwortete er und sah sich unter seinen Leuten um. "Es tut mir leid, Frau Laielenwen, aber ich habe ihn gestern Abend das letzte mal gesehen."
"Lasst es gut sein, jetzt bin ich ja da und werde meinen Dienst antreten. Hat sich in der Nacht irgend etwas getan?" fragte ich ihn und sah dabei in Richtung Osgiliath. Es schien beinahe friedlich wie es da lag, an den Ufern des Anduin. Nichts deutete darauf hin, dass die Stadt von einem 10.000 Kopf starken Orkheer belagert wurde.
"Nein, nichts Herrin. Noch nicht einmal Sp?her wurden die Nacht ausgesandt."
Ich drehte mich zu Beregond um und sah ihn an. "Ich frage mich, was Mandos vor hat. Er spielt ein Spiel mit uns... Mein Herr Beregond, bitte verzeiht mir, aber k?nnten sie noch ein Weilchen ohne mich auskommen? Ich muss unbedingt mit dem K?nig sprechen." Flehte ich ihm aufgeregt an.
Ich konnte mir das alles nicht mehr l?nger mit ansehen. Die Leute lebten schon seit Tagen eingepfercht und auf engstem Raum in den obersten 4 Ringen und hofften auf ein Ende, doch nichts geschah. Es blieb mir keine andere M?glichkeit als mit dem K?nig zu reden. Ich stieg auf Rotfuchs und eilte in den 7. Ring.
Dort angekommen stellte ich fest, dass auch Mithrandir und Boromir anwesend waren, letzterer bereitete mir zwar ein ungutes Gef?hl im Magen, aber ich musste trotz allen zu Aragorn.
Als ich am Wei?en Baum vorbei lief, stellte ich fest, dass die immerw?hrenden Bl?ten des Baumes verdorrten und auf den Boden fielen. Doch konnte ich nicht weiter dar?ber nachdenken, denn ein kreischendes, furchtbar lautes Ger?usch zog sich ?ber die Festung.
"NAZG?L!" h?rte ich Boromir rufen und als ich mich umsah, sah ich sie. Es waren derer 5 und sie kamen auf ihren Flugtieren. Voller Entsetzen zog ich mein Schwert, doch wusste ich, dass ich damit nicht gro? etwas anrichten konnte. Von unten sah man die Leute, wie sie kreischend ?ber die Stra?en liefen, auf der Suche nach einen sicheren Versteck. Gandalf und Aragorn, die bereits schon in der Halle des K?nigs waren, kamen hinaus gerannt und sahen zum Himmel.
Ich stand da wie erstarrt, der Ringgeist schwebte mit seinen Monster direkt vor mir und sah mich an. Es war wie eine L?hmung und ich konnte nichts dagegen tun. Ich sah, wie er seinen Arm nach mir ausstreckte, doch habe ich mich nicht dagegen gewehrt. Ich kam wieder zur Besinnung, als der Nazg?l quiekend aufschrie und davon flog. Boromir hatte ihm ein Pfeil in das Herz gebohrt.
Er kam danach auf mich zu und fragte "Geht es dir gut? Was war denn los? So wie ich dich kenne, h?ttest du ihm den Kopf abgeschlagen ohne auch nur mit der Wimper zu zucken."
Ich sah ihn verwirrt an. "Ich wei? nicht, es war... es war, als w?re ich in seinen Blicken gefangen."
Boromir legte mir seine Hand auf die Schulter. "Nun lass uns rein gehen!"
Drinnen angekommen, h?rte ich, wie Aragorn zu Gandalf sagte "Warum haben sie nicht angegriffen? Es w?re eine g?nstige Gelegenheit gewesen."
Dies war meine Gelegenheit das loszuwerden, was mir auf der Zunge brannte. "Mandos spielt ein Spiel mit uns." Begann ich. "Er hat uns wie wildes Getier in eine Ecke getrieben und nun wartet er ab. Er schickt Sp?her aus um zu erkunden, welch Plan wir haben, doch eigentlich ist es ihm gleich. Aragorn, die Menschen dieser Festung leben schon seit mehreren Tagen voller Furcht und auf engsten Raum und warten auf das Ende." Ich sah ihn eindringlich an.
"Welches Ende? Es wird kein siegreiches Ende f?r uns geben, wenn wir uns au?erhalb der Feste stellen. Mandos wei? ganz genau, dass wir nicht die Kraft dazu haben, einen offenen Krieg zu k?mpfen. Die Festung ist unsere einzige Hoffnung!"
Ich merkte, wie meine Stimme lauter wurde. "Wie lange werden wir noch Kraft dazu haben, hier unser Dasein zu fristen? Minas Tirith ist schon lange keine Festung mehr, mein Herr Aragorn... sie ist ein K?fig!"
"Und was sollen wir machen, deiner Meinung nach, Laielenwen?"
Ich konnte die Unsicherheit in Aragorns Augen sehen und es ber?hrte mich zutiefst einen Mann so edler Herkunft so zu sehen.
"Lasst uns nach Osgiliath reiten!" schlug ich vor und war voller Staunen, dass mir dieser Gedanke so leicht von den Lippen kam. Wusste ich doch von Anfang an, dass Aragorn gegen diesen Plan war.
"Ich lasse meine M?nner nicht in den Tod reiten..."
"... ob sie in Osgiliath sterben, oder hier. Spielt das denn jetzt noch eine Rolle? Sterben werden sie sowieso." Unterbrach ich ihn.
"Ich glaube, du hast vergessen, dass der K?nig von Gondor vor dir steht, Laielenwen! Du kennst meine M?nner, deren Kampfgeist ist erloschen, es w?rde das Ende der Menschheit werden."
"Mir scheint, als w?re dein Kampfgeist ebenso erloschen, Aragorn. Und wenn es das Ende der Menschen Gondors ist, dann lass es ein Ende sein, an das sich jeder erinnern wird! Lass uns den dreckigen Horden Mordors zeigen, dass wir uns nicht wie wilde Tiere in einen K?fig sperren lassen!"
Aragorn setzte sich auf einen der St?hle an den Tisch und st?tzte den Kopf mit seinen Armen. Endlich ergriff auch Gandalf das Wort. "Laielenwens Gedanken sind nicht unrecht, Aragorn. In gewisser Weise hat sie sogar recht, dennoch liegt es an dir zu entscheiden, was getan wird!"
"Also ich finde, das M?del hat recht! Schlagen wir den Mistkerlen die K?pfe ab!" dr?hnte eine Stimme aus der Eingangshalle. Es war Gimli, der mit Legolas in die Hallen der K?nige kam.
"Wir bleiben in der Festung! Sie ist unser einziger Schutz!" Waren des K?nigs letzte Worte und ich fand keinen Anlass noch l?nger in den Hallen zu bleiben.

Voller Wut und Emp?rung sattelte ich Rotfuchs und ritt in den 1. Ring. Ich sah Jaromir, der mir freundlich entgegen kam.
"Wo ward Ihr denn heute Vormittag? Es war Euer Dienst, den Beregond ?bernehmen musste!" Donnerte ich ihm unfreundlich entgegen, dennoch strahlte er mich an.
"Ich bitte um Entschuldigung, aber ich musste zum Schmied. Seht her! Ist es nicht ein wundersch?nes Schwert?" Stolz hob er es mir entgegen, doch anstatt mich dar?ber zu freuen, bekam er wieder eine ?bellaunige Antwort von mir.
"Ja, wirklich ein sehr bezauberndes Schwert, doch wird es wohl nie zum Einsatz kommen werden, es sei denn Ihr stecht Euch selbst damit ab!"
Ohne ein Wort zu sagen, schaute er mich an, doch ich widmete ihm keinen einzigen meiner Blicke, statt dessen sah ich, dass von Osgiliath aus, eine Truppe Sp?her ausgesendet wurden. Voller Zorn achtete ich weder auf Beregond, noch auf Jaromir. Ich nahm meinen Bogen und zielte mit dem Pfeil direkt auf den Ork. Mit einen kurzen >>Zisch<< flog der Pfeil davon und traf den Feind direkt ins Herz. Ich wiederholte dies noch bei den drei weiteren Sp?hern und sagte "Seid gewarnt, ihr Mistkerle, hier gibt es noch welche, die sich noch nicht mit dem Ende abgefunden haben!"
Ohne noch ein Wort zu sagen, setzte ich meinen Dienst noch bis zum Sonnenuntergang fort. Auch Jaromir sagte kein einziges Wort.
Kurz vor Mitternacht, als Beregond von seiner Pause zur?ck kam, konnte auch ich mich endlich zur Ruhe legen. Bevor ich aber in mein Zimmer eilte, ging ich noch einmal zu Beregond und gab ihm meine Pfeile.
"Hier nehmt sie! Falls ihr einen Sp?her sehen solltet, so t?tet ihn!"
"Kommt der Befehl vom K?nig, meine edle Dame?" fragte mich der Hauptmann verwundert.
"Nein, er kommt von mir!" antwortete ich ihm und ging davon.

Nun sitze ich hier und schreibe dir diesen Brief, liebe Laylia!
Jetzt im Nachhinein finde ich es schamlos von mir, meine ganze Wut an Jaromir ausgelassen und mich den Befehlen Aragorns wiedersetzt zu haben. Aber ich war so voller Zorn und er stand da und freute sich wie ein kleiner Junge ?ber sein neu geschmiedetes Schwert... Ich wei?, es ist keine Entschuldigung f?r mein Verhalten, aber ich kann es momentan nicht anders.

Losto vae! Be iest lin!
26.4.06 16:18
 


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